Die Idee

Die FreiwilligenAgentur Heidelberg des PARITÄTISCHEN startet in Kooperation mit dem Stadtjugendring und der Pädagogischen Hochschule das Projekt „attrACTIVE – Jugend verändert Vereine“, bei dem Vereine mit Nachwuchssorgen ein besonderes Beratungsangebot durch Jugendliche erhalten können.

Ziel ist, die jeweilige Organisation offener und attraktiver für junge Menschen zu machen.

Nachwuchssorgen konstruktiv begegnen

„Wirkt unser Verein jung und dynamisch? Haben wir Projekte, die für Jugendliche interessant sind? Werden wir überhaupt von Jugendlichen wahrgenommen? Entgegen der allgemein vertretenen Meinung, mangelt es der Jugend von heute nicht weniger an Eigeninitiative als früher. Vielmehr sind es traditionelle Strukturen oder fehlende Transparenz der Engagement-Angebote, die die Jugendlichen schlichtweg davon abhalten, sich zu engagieren. Und das, obwohl die Vereinslandschaft auch für junge Menschen vieles zu bieten hat!

Jugend verändert Vereine

Die teilnehmenden Jugendlichen erhalten ein Kommunikations- und Beratungstraining, bei dem in Form von Übungen und Rollenspielen allgemeine Kommunikationsfähigkeiten sowie grundlegendes Wissen zu Analyse und Feedback vermittelt werden. Jeweils zu dritt bilden sie ein „Beratungsteam“ und führen jeweils zwei Vor-Ort-Gespräche mit den Verantwortlichen aus interessierten Vereinen.

Im ersten Gespräch liegt der Fokus auf einem Kennenlernen des Vereins und seinem Bedarf in der Arbeit mit Jugendlichen. Hierbei sollen vor allem auch die Vision und der Wunsch an die künftige Rolle junger Menschen in der Vereinsarbeit geklärt werden, um von dort aus konkrete Ideen abzuleiten. Im zweiten Gespräch werden die vom Verein entwickelten Ideen tiefergehend diskutiert und reflektiert. Letzter Schritt ist die Auswertung und Evaluation mithilfe der Feedbacks und Formularen aus den Beratungsgesprächen.

Zielgruppen und Kooperationspartner

„attrACTIVE“ richtet sich an Vereine und Jugendliche in Heidelberg und ist ein Projekt der FreiwilligenAgentur Heidelberg in Kooperation mit dem Stadtjugendring und der Pädagogischen Hochschule.